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Erstellt am Samstag, 07. Juli 2012 / Archiv - Textbeiträge
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Karl Grünberg wurde vor 110 Jahren im Jahre 1891 in Berlin-Pankow

geboren. Seit 1929 war er Mitarbeiter des KPD-Organs „Die Rote Fahne“

und schulte im Auftrag der KPD sogenannte „Arbeiter-Korespondenten“.

Seit 1924 war er Redaktionsvolontär bei der „Roten Fahne“ tätig, gleich-

zeitig Berliner Lokalredakteur der KPD-Tageszeitung „Welt am Abend“.

1926 entstand der Roman „Brennende Ruhr“ als erstes Dokument der „Roten

Ruhrarmee“ gegen den Kapp-Putsch im Jahre 1920.

Der Roman wurde in 5 Sprachen übersetzt. (u.a. ins polnische, russische, jiddische)

Seit 1929 war Karl Grünberg Berichterstatter (heute etwa Pressereferent) der

KPD-Reichstagsfraktion, außerdem Chefredakteur des Organs der „Roten Hilfe“,

der „Roten-Hilfe-Presse-Korrespondenz MOPR“.

1933 wurde er von den Nazis verhaftet und im KZ Sonnenburg gefangen gehalten.

1945 war Grünberg der erste Amtsgerichtsdirektor in Berlin-Pankow, danach

lebte er als freier Schriftsteller in Berlin-Grünau.

Karl Grünberg verstarb 1972.

 

Veröffentlichungen:

Brennende Ruhr. Roman. 1928

Das Schattenquartett. Roman. 1945

Golden fließt der Stahl. Drama. 1950

Es Begann im Eden. Zwei Novellen. 1951

Gloria Victoria. Roman. 1960

Die Getreuen vom Galgenberg. Erzählung. 1965

Von der Taiga bis zum Kaukasus. Erzählungen. 1970

Werke in Einzelausgaben. 1976

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