Archiv - Kategorien

Verliese, Zuchthäuser, Justizvollzugsanstalten

Gefängnisse als Orte zur
gesicherten Unterbringung von
Strafgefangenen sind historisch
betrachtet ein relativ neues
Phänomen.
Denn viele Jahrtausende lang
wurden Menschen, die einer Straftat
welcher Definition auch immer
als überführt betrachtet wurden,
nicht eingesperrt, sondern körperlich
bestraft, zum Teil getötet.

(Gefängnisse)

„Jetzt gibt es kein Pardon mehr“

„Massenstreik und Schießbefehl“ ist ein sehr gut lesbares und höchst informatives Werk,
das nicht nur Abscheu über das reaktionäre und äußerst brutale Vorgehen der
Mehrheitssozialdemokratie hervorruft, sondern auch ausführlich und dennoch klar die
Hintergründe, die Rahmenbedingungen und die Folgen der Auseinandersetzungen vom
März 1919 analysiert. Wichtig ist der Band, weil er die Berliner Märzereignisse aus dem
Schatten holt, in dem sie oft stehen – dem Schatten von Novemberrevolution,
Spartakusaufstand, Münchner Räterepublik und Kapp-Putsch.

(März 1919)

20 Jahre Bad Kleinen

Redaktion der RHZ
Bad Kleinen? RAF? Wolfgang Grams? Das interessiert doch niemanden mehr?! Diese
oder ähnliche Fragen und Aussagen begegneten uns immer wieder während der Arbeit
und Recherche zum Schwerpunkt dieser Ausgabe. Aber wir haben auch die Zustimmung
vieler Genossinnen und Genossen erfahren, die uns dazu ermutigt haben – sozusagen als
Beitrag zu linker Geschichte, gegen den vermeintlichen oder tatsächlichen Zeitgeist und
unabhängig von aktuellen Diskussionen in der Linken.

(Bad Kleinen)

Klaus Steinmetz – Stationen einer Karriere

Wir dokumentieren hier einen Text aus dem Bericht der Frankfurter Gruppe „Kein Friede!“
zu Bad Kleinen, Steinmetz und RAF („Die Niederlage der RAF ist eine Niederlage der
Linken“) vom November 1993. Neben der Aufbereitung von Steinmetz´ Weg in der Szene
bis zum Kontakt mit der RAF wird dieser Spitzeleinsatz in den historischen und politischen
Kontext der 80er und 90er Jahre gesetzt. Nur so ist zu verstehen, warum passieren
konnte, was passiert ist.

(Steinmetz)

Aufrufe zur Aussageverweigerung der Roten Hilfe Deutschlands in den 1920er und 1930er Jahren

In der kommunistischen Vereinigung Internationaler
Verlagsanstalten erschien
1924 die erste Auflage der vom Justitiar
der KPD und Leiter der Juristischen
Zentralstelle der Roten Hilfe, Professor
Felix Halle, verfassten Broschüre „Wie
verteidigt sich der Proletarier in politischen
Strafsachen vor Polizei, Staatsanwaltschaft
und Gericht?“. Dieser Ratgeber
mit Rechtshilfetipps für Angeklagte
und Inhaftierte wurde in einer schnell
vergriffenen Erstauflage von 5000 Exemplaren
veröffentlich, die zweite Auflage
betrug bereits 10.000.

(RHD)

Aufrufe zur Aussageverweigerung der Roten Hilfe Deutschlands in den 1920er und 1930er Jahren

In der kommunistischen Vereinigung Internationaler
Verlagsanstalten erschien
1924 die erste Auflage der vom Justitiar
der KPD und Leiter der Juristischen
Zentralstelle der Roten Hilfe, Professor
Felix Halle, verfassten Broschüre „Wie
verteidigt sich der Proletarier in politischen
Strafsachen vor Polizei, Staatsanwaltschaft
und Gericht?“. Dieser Ratgeber
mit Rechtshilfetipps für Angeklagte
und Inhaftierte wurde in einer schnell
vergriffenen Erstauflage von 5000 Exemplaren
veröffentlich, die zweite Auflage
betrug bereits 10.000. 1931 erschien
die vierte und letzte durch Gesetzesnovellen
wesentlich veränderte und
erweiterte Auflage im MOPR-Verlag der
Roten Hilfe.

RHD

RHD im Faschismus

Artikel aus "Antifa-Nachrichten", Zeitschrift der VVN: Der antifaschistische Widerstandskampf der RHD

"Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern"

 

RHD VVN

RHD Funktionärausweis

1Funktionärausweis von 1933

 

Funktionärausweis (pdf)

Rezension zu "Frauen in der Roten Hilfe"

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Frauen der Roten Hilfe

So lautet der Titel eines Wandkalenders, für das Jahr 2013, den die Rote Hilfe e. V. Ortsgruppe Hannover herausgegeben hat. Der ansprechend gestaltete Kalender im Format DIN A4 mit künstlerisch gezeichneten und kolorierten Porträts der vorgestellten Frauen ist gegen eine Spende von 10 Euro zzgl. Porto erhältlich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In ausführlichen Texten auf der Rückseite der Monatsblätter werden 12 Lebensläufe von Frauen dargestellt, die ein reichhaltiges politisches Leben erlebt haben. Aus verschieden politischen Lagern, meist SPD und KPD kommend, wird die Kontinuität ihrer politischen Tätigkeit in der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik, des Widerstandes gegen den Faschismus und bei der Verfolgung und Inhaftierung in Konzentrationslagern deutlich.

11 Frauen überlebten den faschistischen Kerker und blieben auch nach 1945 in der Frauenbewegung, in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), in der Friedensbewegung, in der gewerkschaftlichen Arbeit oder der Tätigkeit in Stadträten und Landesparlamenten aktiv. In dieser Zeit lebten diese Frauen in der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik, Österreich, der Schweiz und in den USA.

Alle Frauen eint ihre Tätigkeit in der Anfang der 1920ger Jahre gegründeten Hilfsorganisation für politische Gefangene, der "Roten Hilfe".

Die 12 vorgestellten Frauen sind:

Amalie De Sassi Pinkus (1910-1991)

Helene Overlach (1894-1983)

Jo Mihaly (1902-1989)

Meta Kraus-Fessel (1884-1940)

Nora Platiel (Nora Block) (1896-1979)

Ria Deeg (1907-2000)

Zenzl Mühsam (1884-1962)

Agnes Primocic (1905-2007)

Margarethe Fass-Hardegger (1882-19636)

Maria Krüger (1907-1987)

Berta Daniel (1896-1981)

Elisabeth Jäger (1924)

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ">Anzeige Kalender Rote Hilfe

Karl Grünberg - Redakteur der Zeitschrift MOPR

Karl Grünberg wurde vor 110 Jahren im Jahre 1891 in Berlin-Pankow

geboren. Seit 1929 war er Mitarbeiter des KPD-Organs „Die Rote Fahne“

und schulte im Auftrag der KPD sogenannte „Arbeiter-Korespondenten“.

Seit 1924 war er Redaktionsvolontär bei der „Roten Fahne“ tätig, gleich-

zeitig Berliner Lokalredakteur der KPD-Tageszeitung „Welt am Abend“.

1926 entstand der Roman „Brennende Ruhr“ als erstes Dokument der „Roten

Ruhrarmee“ gegen den Kapp-Putsch im Jahre 1920.

Der Roman wurde in 5 Sprachen übersetzt. (u.a. ins polnische, russische, jiddische)

Seit 1929 war Karl Grünberg Berichterstatter (heute etwa Pressereferent) der

KPD-Reichstagsfraktion, außerdem Chefredakteur des Organs der „Roten Hilfe“,

der „Roten-Hilfe-Presse-Korrespondenz MOPR“.

1933 wurde er von den Nazis verhaftet und im KZ Sonnenburg gefangen gehalten.

1945 war Grünberg der erste Amtsgerichtsdirektor in Berlin-Pankow, danach

lebte er als freier Schriftsteller in Berlin-Grünau.

Karl Grünberg verstarb 1972.

 

Veröffentlichungen:

Brennende Ruhr. Roman. 1928

Das Schattenquartett. Roman. 1945

Golden fließt der Stahl. Drama. 1950

Es Begann im Eden. Zwei Novellen. 1951

Gloria Victoria. Roman. 1960

Die Getreuen vom Galgenberg. Erzählung. 1965

Von der Taiga bis zum Kaukasus. Erzählungen. 1970

Werke in Einzelausgaben. 1976