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20 Jahre Bad Kleinen

Redaktion der RHZ
Bad Kleinen? RAF? Wolfgang Grams? Das interessiert doch niemanden mehr?! Diese
oder ähnliche Fragen und Aussagen begegneten uns immer wieder während der Arbeit
und Recherche zum Schwerpunkt dieser Ausgabe. Aber wir haben auch die Zustimmung
vieler Genossinnen und Genossen erfahren, die uns dazu ermutigt haben – sozusagen als
Beitrag zu linker Geschichte, gegen den vermeintlichen oder tatsächlichen Zeitgeist und
unabhängig von aktuellen Diskussionen in der Linken.

(Bad Kleinen)

Klaus Steinmetz – Stationen einer Karriere

Wir dokumentieren hier einen Text aus dem Bericht der Frankfurter Gruppe „Kein Friede!“
zu Bad Kleinen, Steinmetz und RAF („Die Niederlage der RAF ist eine Niederlage der
Linken“) vom November 1993. Neben der Aufbereitung von Steinmetz´ Weg in der Szene
bis zum Kontakt mit der RAF wird dieser Spitzeleinsatz in den historischen und politischen
Kontext der 80er und 90er Jahre gesetzt. Nur so ist zu verstehen, warum passieren
konnte, was passiert ist.

(Steinmetz)

Aufrufe zur Aussageverweigerung der Roten Hilfe Deutschlands in den 1920er und 1930er Jahren

In der kommunistischen Vereinigung Internationaler
Verlagsanstalten erschien
1924 die erste Auflage der vom Justitiar
der KPD und Leiter der Juristischen
Zentralstelle der Roten Hilfe, Professor
Felix Halle, verfassten Broschüre „Wie
verteidigt sich der Proletarier in politischen
Strafsachen vor Polizei, Staatsanwaltschaft
und Gericht?“. Dieser Ratgeber
mit Rechtshilfetipps für Angeklagte
und Inhaftierte wurde in einer schnell
vergriffenen Erstauflage von 5000 Exemplaren
veröffentlich, die zweite Auflage
betrug bereits 10.000.

(RHD)

Aufrufe zur Aussageverweigerung der Roten Hilfe Deutschlands in den 1920er und 1930er Jahren

In der kommunistischen Vereinigung Internationaler
Verlagsanstalten erschien
1924 die erste Auflage der vom Justitiar
der KPD und Leiter der Juristischen
Zentralstelle der Roten Hilfe, Professor
Felix Halle, verfassten Broschüre „Wie
verteidigt sich der Proletarier in politischen
Strafsachen vor Polizei, Staatsanwaltschaft
und Gericht?“. Dieser Ratgeber
mit Rechtshilfetipps für Angeklagte
und Inhaftierte wurde in einer schnell
vergriffenen Erstauflage von 5000 Exemplaren
veröffentlich, die zweite Auflage
betrug bereits 10.000. 1931 erschien
die vierte und letzte durch Gesetzesnovellen
wesentlich veränderte und
erweiterte Auflage im MOPR-Verlag der
Roten Hilfe.

RHD

RHD im Faschismus

Artikel aus "Antifa-Nachrichten", Zeitschrift der VVN: Der antifaschistische Widerstandskampf der RHD

"Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern"

 

RHD VVN

RHD Funktionärausweis

1Funktionärausweis von 1933

 

Funktionärausweis (pdf)

Rezension zu "Frauen in der Roten Hilfe"

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Frauen der Roten Hilfe

So lautet der Titel eines Wandkalenders, für das Jahr 2013, den die Rote Hilfe e. V. Ortsgruppe Hannover herausgegeben hat. Der ansprechend gestaltete Kalender im Format DIN A4 mit künstlerisch gezeichneten und kolorierten Porträts der vorgestellten Frauen ist gegen eine Spende von 10 Euro zzgl. Porto erhältlich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "> Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In ausführlichen Texten auf der Rückseite der Monatsblätter werden 12 Lebensläufe von Frauen dargestellt, die ein reichhaltiges politisches Leben erlebt haben. Aus verschieden politischen Lagern, meist SPD und KPD kommend, wird die Kontinuität ihrer politischen Tätigkeit in der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik, des Widerstandes gegen den Faschismus und bei der Verfolgung und Inhaftierung in Konzentrationslagern deutlich.

11 Frauen überlebten den faschistischen Kerker und blieben auch nach 1945 in der Frauenbewegung, in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), in der Friedensbewegung, in der gewerkschaftlichen Arbeit oder der Tätigkeit in Stadträten und Landesparlamenten aktiv. In dieser Zeit lebten diese Frauen in der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik, Österreich, der Schweiz und in den USA.

Alle Frauen eint ihre Tätigkeit in der Anfang der 1920ger Jahre gegründeten Hilfsorganisation für politische Gefangene, der "Roten Hilfe".

Die 12 vorgestellten Frauen sind:

Amalie De Sassi Pinkus (1910-1991)

Helene Overlach (1894-1983)

Jo Mihaly (1902-1989)

Meta Kraus-Fessel (1884-1940)

Nora Platiel (Nora Block) (1896-1979)

Ria Deeg (1907-2000)

Zenzl Mühsam (1884-1962)

Agnes Primocic (1905-2007)

Margarethe Fass-Hardegger (1882-19636)

Maria Krüger (1907-1987)

Berta Daniel (1896-1981)

Elisabeth Jäger (1924)

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ">Anzeige Kalender Rote Hilfe

Karl Grünberg - Redakteur der Zeitschrift MOPR

Karl Grünberg wurde vor 110 Jahren im Jahre 1891 in Berlin-Pankow

geboren. Seit 1929 war er Mitarbeiter des KPD-Organs „Die Rote Fahne“

und schulte im Auftrag der KPD sogenannte „Arbeiter-Korespondenten“.

Seit 1924 war er Redaktionsvolontär bei der „Roten Fahne“ tätig, gleich-

zeitig Berliner Lokalredakteur der KPD-Tageszeitung „Welt am Abend“.

1926 entstand der Roman „Brennende Ruhr“ als erstes Dokument der „Roten

Ruhrarmee“ gegen den Kapp-Putsch im Jahre 1920.

Der Roman wurde in 5 Sprachen übersetzt. (u.a. ins polnische, russische, jiddische)

Seit 1929 war Karl Grünberg Berichterstatter (heute etwa Pressereferent) der

KPD-Reichstagsfraktion, außerdem Chefredakteur des Organs der „Roten Hilfe“,

der „Roten-Hilfe-Presse-Korrespondenz MOPR“.

1933 wurde er von den Nazis verhaftet und im KZ Sonnenburg gefangen gehalten.

1945 war Grünberg der erste Amtsgerichtsdirektor in Berlin-Pankow, danach

lebte er als freier Schriftsteller in Berlin-Grünau.

Karl Grünberg verstarb 1972.

 

Veröffentlichungen:

Brennende Ruhr. Roman. 1928

Das Schattenquartett. Roman. 1945

Golden fließt der Stahl. Drama. 1950

Es Begann im Eden. Zwei Novellen. 1951

Gloria Victoria. Roman. 1960

Die Getreuen vom Galgenberg. Erzählung. 1965

Von der Taiga bis zum Kaukasus. Erzählungen. 1970

Werke in Einzelausgaben. 1976

Walter Fisch - eine Kurzbiografie

Walter Fisch wurde am 16. Februar 1910 in Heidelberg geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Heidelberg. Wegen seines "Auftretens gegen das reaktionäre Schulsystem" wurde er "relegiert", wurde Posthilfsarbeiter in Berlin. Walter Fisch trat 1925 dem bürgerlichen Wandervogelverein bei und schloß sich dort der linken Gruppierung an, die mit dem Kampf der Arbeiterklasse sympathisierte. Er wurde 1927 Mitglied der "Rote Hilfe Deutschlands".

Im März 1928 begann Fisch als Schlepper auf der Zeche, war er Bergmann in Dortmund. Wurde Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD). Nach Beginn der Weltwirtschaftskrise entlassen, arbeitete er in der Metallindustrie in Berlin.

1929 wurde Walter Fisch politischer Leiter einer Gruppe des KJVD in Berlin Mitte, Anfang 1930 Organisationsleiter der Bezirksleitung Frankfurt (Main), später Politischer Sekretär des Bezirks Hessen-Frankfurt des KJVD.

1930 trat Walter Fisch der KPD bei. Seit Juni 1931 war er politischer Mitarbeiter und seit Ende 1932 Mitglied der Bezirksleitung Hessen-Frankfurt der KPD. Fisch setzte sich für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse gegen die drohende faschistische Gefahr ein.

Nach Errichtung der faschistischen Diktatur wurde Fisch im März 1933 zusammen mit Albert Kuntz verhaftet und schwer mißhandelt. Im Dezember 1933 vor Gericht gestellt, wurde er jedoch freigesprochen. Danach ging Fisch im Auftrag der Partei nach Zürich und war in der Emigrationsleitung, der KPD in der Schweiz für die Anleitung der Roten Hilfe in den süddeutschen Bezirken verantwortlich. Im Juli 1935 nach Prag berufen, leitete er die Arbeit der Roten Hilfe für die mittel- und norddeutschen Bezirke und die Solidaritätsbewegung in der CSR.

Seit September 1935 gehörte er dem Zentralsekretariat der Roten Hilfe Deutschlands an.

Fisch war Ende 1935 in Prag führend mit anderen kommunistischen und mit sozialdemokratischen deutschen Emigranten sowie mit tschechoslowakischen Antifaschisten an der Bildung der "Union für Recht und Freiheit" beteiligt und gehörte zu ihren aktivsten Mitgliedern. Im April 1939 wurde Fisch in der Nähe der mährisch-slowakischen Grenze, von der tschechischen Polizei verhaftet, jedoch im August 1939 wieder freigelassen, da ihm seine illegale antifaschistische Tätigkeit nicht nachgewiesen werden konnte.

Danach emigrierte er in die Schweiz, lebte dort zunächst illegal und wurde im Frühjahr 1941 in das Arbeitslager für Emigranten in Vouvry eingeliefert. Die Internierten wählten Walter Fisch zum Vertrauensmann. Wegen dieser Tätigkeit verhafteten ihn die Schweizer Behörden und kerkerten ihn von Anfang 1942 bis November 1942 in den Gefängnissen Zürich und Brugg sowie im Zuchthaus Lenzburg ein. Danach erfolgte die Überführung in das Sonderlager für "Links-Extremisten" in Gordola und von Februar 1944 bis Frühjahr 1945 die Internierung in den Lagern Bassecourt und Zürichhorn.

Von 1943 bis Mai 1945 war Walter Fisch Mitglied des Landesvorstandes der Bewegung "Freies Deutschland" in der Schweiz und verantwortlich für die Arbeit unter den aus der faschistischen Wehrmacht geflohenen deutschen Soldaten.

Im Juni 1945 kehrte Walter Fisch nach Frankfurt (Main) zurück und war bis April 1948 Landesvorsitzender der KPD in Hessen. Er wurde Mitglied des Frankfurter Bürgerschaftsrats und des Beratenden Landesausschusses von Hessen und setzte sich besonders für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Stadt Frankfurt ein. Als Mitglied der Zonenleitung der KPD und des Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft SED/KPD in der amerikanischen Besatzungszone trat er konsequent für die Aktionseinheit der beiden Arbeiterparteien auch in den westlichen Besatzungszonen ein. Fisch nahm führend am Kampf um die Schaffung eines antifaschistisch-demokratischen Blocks teil und gehörte zu den Unterzeichnern des Abkommens der vier antifaschistisch-demokratischen Parteien in Frankfurt vom 19. November 1945.

Im Juli 1946 wurde Walter Fisch Mitglied der Landesversammlung Hessen und war führend an der Ausarbeitung der fortschrittlichen hessischen Landesverfassung beteiligt. Fisch gehörte von Dezember 1946 bis 1949 dem Hessischen Landtag, 1947/1948 dem Parlamentarischen Rat der amerikanischen Besatzungszone, 1948/1949 dem Parlamentarischen Rat in Bonn und von August 1949 bis 1953 dem Bundestag an. Er kämpfte für die Herstellung demokratischer Verhältnisse in den westlichen Besatzungszonen, gegen die imperialistische Spaltungspolitik und die Restauration des deutschen Imperialismus und Militarismus.

Auf der Herner Delegiertenkonferenz 1948 erfolgte Fischs Wahl in das Sekretariat des Parteivorstandes der KPD. Seit 1951 war er Leiter der Abteilung Staat-Land-Gemeinden im Parteivorstand. Im Januar 1952 wurde Fisch von der Führung der KPD zu einem ihrer Bevollmächtigten vor dem Bundesverfassungsgericht benannt, um die demokratischen Rechte der Partei gegen das von der Bundesregierung geplante Verbot zu vertreten.

Im Februar 1958 wurde er verhaftet und im Juni zu drei Jahren Gefängnis, verurteilt. Auf Grund der Proteste aus dem In- und Ausland, sowie wegen seines schlechten Gesundheitszustandes mußte er im Juni 1959 freigelassen werden.

Walter Fisch starb am 21. Dezember 1966 in Frankfurt am Main.

Walter Fisch wurde am 16. Februar 1910 in Heidelberg geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Heidelberg. Wegen seines "Auftretens gegen das reaktionäre Schulsystem" wurde er "relegiert", wurde Posthilfsarbeiter in Berlin. Walter Fisch trat 1925 dem bürgerlichen Wandervogelverein bei und schloß sich dort der linken Gruppierung an, die mit dem Kampf der Arbeiterklasse sympathisierte. Er wurde 1927 Mitglied der "Rote Hilfe Deutschlands".

Im März 1928 begann Fisch als Schlepper auf der Zeche, war er Bergmann in Dortmund. Wurde Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD). Nach Beginn der Weltwirtschaftskrise entlassen, arbeitete er in der Metallindustrie in Berlin.

1929 wurde Walter Fisch politischer Leiter einer Gruppe des KJVD in Berlin Mitte, Anfang 1930 Organisationsleiter der Bezirksleitung Frankfurt (Main), später Politischer Sekretär des Bezirks Hessen-Frankfurt des KJVD.

1930 trat Walter Fisch der KPD bei. Seit Juni 1931 war er politischer Mitarbeiter und seit Ende 1932 Mitglied der Bezirksleitung Hessen-Frankfurt der KPD. Fisch setzte sich für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse gegen die drohende faschistische Gefahr ein.

Nach Errichtung der faschistischen Diktatur wurde Fisch im März 1933 zusammen mit Albert Kuntz verhaftet und schwer mißhandelt. Im Dezember 1933 vor Gericht gestellt, wurde er jedoch freigesprochen. Danach ging Fisch im Auftrag der Partei nach Zürich und war in der Emigrationsleitung, der KPD in der Schweiz für die Anleitung der Roten Hilfe in den süddeutschen Bezirken verantwortlich. Im Juli 1935 nach Prag berufen, leitete er die Arbeit der Roten Hilfe für die mittel- und norddeutschen Bezirke und die Solidaritätsbewegung in der CSR.

Seit September 1935 gehörte er dem Zentralsekretariat der Roten Hilfe Deutschlands an.

Fisch war Ende 1935 in Prag führend mit anderen kommunistischen und mit sozialdemokratischen deutschen Emigranten sowie mit tschechoslowakischen Antifaschisten an der Bildung der "Union für Recht und Freiheit" beteiligt und gehörte zu ihren aktivsten Mitgliedern. Im April 1939 wurde Fisch in der Nähe der mährisch-slowakischen Grenze, von der tschechischen Polizei verhaftet, jedoch im August 1939 wieder freigelassen, da ihm seine illegale antifaschistische Tätigkeit nicht nachgewiesen werden konnte.

Danach emigrierte er in die Schweiz, lebte dort zunächst illegal und wurde im Frühjahr 1941 in das Arbeitslager für Emigranten in Vouvry eingeliefert. Die Internierten wählten Walter Fisch zum Vertrauensmann. Wegen dieser Tätigkeit verhafteten ihn die Schweizer Behörden und kerkerten ihn von Anfang 1942 bis November 1942 in den Gefängnissen Zürich und Brugg sowie im Zuchthaus Lenzburg ein. Danach erfolgte die Überführung in das Sonderlager für "Links-Extremisten" in Gordola und von Februar 1944 bis Frühjahr 1945 die Internierung in den Lagern Bassecourt und Zürichhorn.

Von 1943 bis Mai 1945 war Walter Fisch Mitglied des Landesvorstandes der Bewegung "Freies Deutschland" in der Schweiz und verantwortlich für die Arbeit unter den aus der faschistischen Wehrmacht geflohenen deutschen Soldaten.

Im Juni 1945 kehrte Walter Fisch nach Frankfurt (Main) zurück und war bis April 1948 Landesvorsitzender der KPD in Hessen. Er wurde Mitglied des Frankfurter Bürgerschaftsrats und des Beratenden Landesausschusses von Hessen und setzte sich besonders für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Stadt Frankfurt ein. Als Mitglied der Zonenleitung der KPD und des Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft SED/KPD in der amerikanischen Besatzungszone trat er konsequent für die Aktionseinheit der beiden Arbeiterparteien auch in den westlichen Besatzungszonen ein. Fisch nahm führend am Kampf um die Schaffung eines antifaschistisch-demokratischen Blocks teil und gehörte zu den Unterzeichnern des Abkommens der vier antifaschistisch-demokratischen Parteien in Frankfurt vom 19. November 1945.

Im Juli 1946 wurde Walter Fisch Mitglied der Landesversammlung Hessen und war führend an der Ausarbeitung der fortschrittlichen hessischen Landesverfassung beteiligt. Fisch gehörte von Dezember 1946 bis 1949 dem Hessischen Landtag, 1947/1948 dem Parlamentarischen Rat der amerikanischen Besatzungszone, 1948/1949 dem Parlamentarischen Rat in Bonn und von August 1949 bis 1953 dem Bundestag an. Er kämpfte für die Herstellung demokratischer Verhältnisse in den westlichen Besatzungszonen, gegen die imperialistische Spaltungspolitik und die Restauration des deutschen Imperialismus und Militarismus.

Auf der Herner Delegiertenkonferenz 1948 erfolgte Fischs Wahl in das Sekretariat des Parteivorstandes der KPD. Seit 1951 war er Leiter der Abteilung Staat-Land-Gemeinden im Parteivorstand. Im Januar 1952 wurde Fisch von der Führung der KPD zu einem ihrer Bevollmächtigten vor dem Bundesverfassungsgericht benannt, um die demokratischen Rechte der Partei gegen das von der Bundesregierung geplante Verbot zu vertreten.

Im Februar 1958 wurde er verhaftet und im Juni zu drei Jahren Gefängnis, verurteilt. Auf Grund der Proteste aus dem In- und Ausland, sowie wegen seines schlechten Gesundheitszustandes mußte er im Juni 1959 freigelassen werden.

Walter Fisch starb am 21. Dezember 1966 in Frankfurt am Main.

Walter Fisch wurde am 16. Februar 1910 in Heidelberg geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Heidelberg. Wegen seines "Auftretens gegen das reaktionäre Schulsystem" wurde er "relegiert", wurde Posthilfsarbeiter in Berlin. Walter Fisch trat 1925 dem bürgerlichen Wandervogelverein bei und schloß sich dort der linken Gruppierung an, die mit dem Kampf der Arbeiterklasse sympathisierte. Er wurde 1927 Mitglied der "Rote Hilfe Deutschlands".

Im März 1928 begann Fisch als Schlepper auf der Zeche, war er Bergmann in Dortmund. Wurde Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD). Nach Beginn der Weltwirtschaftskrise entlassen, arbeitete er in der Metallindustrie in Berlin.

1929 wurde Walter Fisch politischer Leiter einer Gruppe des KJVD in Berlin Mitte, Anfang 1930 Organisationsleiter der Bezirksleitung Frankfurt (Main), später Politischer Sekretär des Bezirks Hessen-Frankfurt des KJVD.

1930 trat Walter Fisch der KPD bei. Seit Juni 1931 war er politischer Mitarbeiter und seit Ende 1932 Mitglied der Bezirksleitung Hessen-Frankfurt der KPD. Fisch setzte sich für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse gegen die drohende faschistische Gefahr ein.

Nach Errichtung der faschistischen Diktatur wurde Fisch im März 1933 zusammen mit Albert Kuntz verhaftet und schwer mißhandelt. Im Dezember 1933 vor Gericht gestellt, wurde er jedoch freigesprochen. Danach ging Fisch im Auftrag der Partei nach Zürich und war in der Emigrationsleitung, der KPD in der Schweiz für die Anleitung der Roten Hilfe in den süddeutschen Bezirken verantwortlich. Im Juli 1935 nach Prag berufen, leitete er die Arbeit der Roten Hilfe für die mittel- und norddeutschen Bezirke und die Solidaritätsbewegung in der CSR.

Seit September 1935 gehörte er dem Zentralsekretariat der Roten Hilfe Deutschlands an.

Fisch war Ende 1935 in Prag führend mit anderen kommunistischen und mit sozialdemokratischen deutschen Emigranten sowie mit tschechoslowakischen Antifaschisten an der Bildung der "Union für Recht und Freiheit" beteiligt und gehörte zu ihren aktivsten Mitgliedern. Im April 1939 wurde Fisch in der Nähe der mährisch-slowakischen Grenze, von der tschechischen Polizei verhaftet, jedoch im August 1939 wieder freigelassen, da ihm seine illegale antifaschistische Tätigkeit nicht nachgewiesen werden konnte.

Danach emigrierte er in die Schweiz, lebte dort zunächst illegal und wurde im Frühjahr 1941 in das Arbeitslager für Emigranten in Vouvry eingeliefert. Die Internierten wählten Walter Fisch zum Vertrauensmann. Wegen dieser Tätigkeit verhafteten ihn die Schweizer Behörden und kerkerten ihn von Anfang 1942 bis November 1942 in den Gefängnissen Zürich und Brugg sowie im Zuchthaus Lenzburg ein. Danach erfolgte die Überführung in das Sonderlager für "Links-Extremisten" in Gordola und von Februar 1944 bis Frühjahr 1945 die Internierung in den Lagern Bassecourt und Zürichhorn.

Von 1943 bis Mai 1945 war Walter Fisch Mitglied des Landesvorstandes der Bewegung "Freies Deutschland" in der Schweiz und verantwortlich für die Arbeit unter den aus der faschistischen Wehrmacht geflohenen deutschen Soldaten.

Im Juni 1945 kehrte Walter Fisch nach Frankfurt (Main) zurück und war bis April 1948 Landesvorsitzender der KPD in Hessen. Er wurde Mitglied des Frankfurter Bürgerschaftsrats und des Beratenden Landesausschusses von Hessen und setzte sich besonders für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Stadt Frankfurt ein. Als Mitglied der Zonenleitung der KPD und des Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft SED/KPD in der amerikanischen Besatzungszone trat er konsequent für die Aktionseinheit der beiden Arbeiterparteien auch in den westlichen Besatzungszonen ein. Fisch nahm führend am Kampf um die Schaffung eines antifaschistisch-demokratischen Blocks teil und gehörte zu den Unterzeichnern des Abkommens der vier antifaschistisch-demokratischen Parteien in Frankfurt vom 19. November 1945.

Im Juli 1946 wurde Walter Fisch Mitglied der Landesversammlung Hessen und war führend an der Ausarbeitung der fortschrittlichen hessischen Landesverfassung beteiligt. Fisch gehörte von Dezember 1946 bis 1949 dem Hessischen Landtag, 1947/1948 dem Parlamentarischen Rat der amerikanischen Besatzungszone, 1948/1949 dem Parlamentarischen Rat in Bonn und von August 1949 bis 1953 dem Bundestag an. Er kämpfte für die Herstellung demokratischer Verhältnisse in den westlichen Besatzungszonen, gegen die imperialistische Spaltungspolitik und die Restauration des deutschen Imperialismus und Militarismus.

Auf der Herner Delegiertenkonferenz 1948 erfolgte Fischs Wahl in das Sekretariat des Parteivorstandes der KPD. Seit 1951 war er Leiter der Abteilung Staat-Land-Gemeinden im Parteivorstand. Im Januar 1952 wurde Fisch von der Führung der KPD zu einem ihrer Bevollmächtigten vor dem Bundesverfassungsgericht benannt, um die demokratischen Rechte der Partei gegen das von der Bundesregierung geplante Verbot zu vertreten.

Im Februar 1958 wurde er verhaftet und im Juni zu drei Jahren Gefängnis, verurteilt. Auf Grund der Proteste aus dem In- und Ausland, sowie wegen seines schlechten Gesundheitszustandes mußte er im Juni 1959 freigelassen werden.

Walter Fisch starb am 21. Dezember 1966 in Frankfurt am Main.

Walter Fisch wurde am 16. Februar 1910 in Heidelberg geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Heidelberg. Wegen seines "Auftretens gegen das reaktionäre Schulsystem" wurde er "relegiert", wurde Posthilfsarbeiter in Berlin. Walter Fisch trat 1925 dem bürgerlichen Wandervogelverein bei und schloß sich dort der linken Gruppierung an, die mit dem Kampf der Arbeiterklasse sympathisierte. Er wurde 1927 Mitglied der "Rote Hilfe Deutschlands".

Im März 1928 begann Fisch als Schlepper auf der Zeche, war er Bergmann in Dortmund. Wurde Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD). Nach Beginn der Weltwirtschaftskrise entlassen, arbeitete er in der Metallindustrie in Berlin.

1929 wurde Walter Fisch politischer Leiter einer Gruppe des KJVD in Berlin Mitte, Anfang 1930 Organisationsleiter der Bezirksleitung Frankfurt (Main), später Politischer Sekretär des Bezirks Hessen-Frankfurt des KJVD.

1930 trat Walter Fisch der KPD bei. Seit Juni 1931 war er politischer Mitarbeiter und seit Ende 1932 Mitglied der Bezirksleitung Hessen-Frankfurt der KPD. Fisch setzte sich für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse gegen die drohende faschistische Gefahr ein.

Nach Errichtung der faschistischen Diktatur wurde Fisch im März 1933 zusammen mit Albert Kuntz verhaftet und schwer mißhandelt. Im Dezember 1933 vor Gericht gestellt, wurde er jedoch freigesprochen. Danach ging Fisch im Auftrag der Partei nach Zürich und war in der Emigrationsleitung, der KPD in der Schweiz für die Anleitung der Roten Hilfe in den süddeutschen Bezirken verantwortlich. Im Juli 1935 nach Prag berufen, leitete er die Arbeit der Roten Hilfe für die mittel- und norddeutschen Bezirke und die Solidaritätsbewegung in der CSR.

Seit September 1935 gehörte er dem Zentralsekretariat der Roten Hilfe Deutschlands an.

Fisch war Ende 1935 in Prag führend mit anderen kommunistischen und mit sozialdemokratischen deutschen Emigranten sowie mit tschechoslowakischen Antifaschisten an der Bildung der "Union für Recht und Freiheit" beteiligt und gehörte zu ihren aktivsten Mitgliedern. Im April 1939 wurde Fisch in der Nähe der mährisch-slowakischen Grenze, von der tschechischen Polizei verhaftet, jedoch im August 1939 wieder freigelassen, da ihm seine illegale antifaschistische Tätigkeit nicht nachgewiesen werden konnte.

Danach emigrierte er in die Schweiz, lebte dort zunächst illegal und wurde im Frühjahr 1941 in das Arbeitslager für Emigranten in Vouvry eingeliefert. Die Internierten wählten Walter Fisch zum Vertrauensmann. Wegen dieser Tätigkeit verhafteten ihn die Schweizer Behörden und kerkerten ihn von Anfang 1942 bis November 1942 in den Gefängnissen Zürich und Brugg sowie im Zuchthaus Lenzburg ein. Danach erfolgte die Überführung in das Sonderlager für "Links-Extremisten" in Gordola und von Februar 1944 bis Frühjahr 1945 die Internierung in den Lagern Bassecourt und Zürichhorn.

Von 1943 bis Mai 1945 war Walter Fisch Mitglied des Landesvorstandes der Bewegung "Freies Deutschland" in der Schweiz und verantwortlich für die Arbeit unter den aus der faschistischen Wehrmacht geflohenen deutschen Soldaten.

Im Juni 1945 kehrte Walter Fisch nach Frankfurt (Main) zurück und war bis April 1948 Landesvorsitzender der KPD in Hessen. Er wurde Mitglied des Frankfurter Bürgerschaftsrats und des Beratenden Landesausschusses von Hessen und setzte sich besonders für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Stadt Frankfurt ein. Als Mitglied der Zonenleitung der KPD und des Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft SED/KPD in der amerikanischen Besatzungszone trat er konsequent für die Aktionseinheit der beiden Arbeiterparteien auch in den westlichen Besatzungszonen ein. Fisch nahm führend am Kampf um die Schaffung eines antifaschistisch-demokratischen Blocks teil und gehörte zu den Unterzeichnern des Abkommens der vier antifaschistisch-demokratischen Parteien in Frankfurt vom 19. November 1945.

Im Juli 1946 wurde Walter Fisch Mitglied der Landesversammlung Hessen und war führend an der Ausarbeitung der fortschrittlichen hessischen Landesverfassung beteiligt. Fisch gehörte von Dezember 1946 bis 1949 dem Hessischen Landtag, 1947/1948 dem Parlamentarischen Rat der amerikanischen Besatzungszone, 1948/1949 dem Parlamentarischen Rat in Bonn und von August 1949 bis 1953 dem Bundestag an. Er kämpfte für die Herstellung demokratischer Verhältnisse in den westlichen Besatzungszonen, gegen die imperialistische Spaltungspolitik und die Restauration des deutschen Imperialismus und Militarismus.

Auf der Herner Delegiertenkonferenz 1948 erfolgte Fischs Wahl in das Sekretariat des Parteivorstandes der KPD. Seit 1951 war er Leiter der Abteilung Staat-Land-Gemeinden im Parteivorstand. Im Januar 1952 wurde Fisch von der Führung der KPD zu einem ihrer Bevollmächtigten vor dem Bundesverfassungsgericht benannt, um die demokratischen Rechte der Partei gegen das von der Bundesregierung geplante Verbot zu vertreten.

Im Februar 1958 wurde er verhaftet und im Juni zu drei Jahren Gefängnis, verurteilt. Auf Grund der Proteste aus dem In- und Ausland, sowie wegen seines schlechten Gesundheitszustandes mußte er im Juni 1959 freigelassen werden.

Walter Fisch starb am 21. Dezember 1966 in Frankfurt am Main.

Walter Fisch wurde am 16. Februar 1910 in Heidelberg geboren. Er besuchte die Volksschule und das Gymnasium in Heidelberg. Wegen seines "Auftretens gegen das reaktionäre Schulsystem" wurde er "relegiert", wurde Posthilfsarbeiter in Berlin. Walter Fisch trat 1925 dem bürgerlichen Wandervogelverein bei und schloß sich dort der linken Gruppierung an, die mit dem Kampf der Arbeiterklasse sympathisierte. Er wurde 1927 Mitglied der "Rote Hilfe Deutschlands".

Im März 1928 begann Fisch als Schlepper auf der Zeche, war er Bergmann in Dortmund. Wurde Mitglied des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD). Nach Beginn der Weltwirtschaftskrise entlassen, arbeitete er in der Metallindustrie in Berlin.

1929 wurde Walter Fisch politischer Leiter einer Gruppe des KJVD in Berlin Mitte, Anfang 1930 Organisationsleiter der Bezirksleitung Frankfurt (Main), später Politischer Sekretär des Bezirks Hessen-Frankfurt des KJVD.

1930 trat Walter Fisch der KPD bei. Seit Juni 1931 war er politischer Mitarbeiter und seit Ende 1932 Mitglied der Bezirksleitung Hessen-Frankfurt der KPD. Fisch setzte sich für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse gegen die drohende faschistische Gefahr ein.

Nach Errichtung der faschistischen Diktatur wurde Fisch im März 1933 zusammen mit Albert Kuntz verhaftet und schwer mißhandelt. Im Dezember 1933 vor Gericht gestellt, wurde er jedoch freigesprochen. Danach ging Fisch im Auftrag der Partei nach Zürich und war in der Emigrationsleitung, der KPD in der Schweiz für die Anleitung der Roten Hilfe in den süddeutschen Bezirken verantwortlich. Im Juli 1935 nach Prag berufen, leitete er die Arbeit der Roten Hilfe für die mittel- und norddeutschen Bezirke und die Solidaritätsbewegung in der CSR.

Seit September 1935 gehörte er dem Zentralsekretariat der Roten Hilfe Deutschlands an.

Fisch war Ende 1935 in Prag führend mit anderen kommunistischen und mit sozialdemokratischen deutschen Emigranten sowie mit tschechoslowakischen Antifaschisten an der Bildung der "Union für Recht und Freiheit" beteiligt und gehörte zu ihren aktivsten Mitgliedern. Im April 1939 wurde Fisch in der Nähe der mährisch-slowakischen Grenze, von der tschechischen Polizei verhaftet, jedoch im August 1939 wieder freigelassen, da ihm seine illegale antifaschistische Tätigkeit nicht nachgewiesen werden konnte.

Danach emigrierte er in die Schweiz, lebte dort zunächst illegal und wurde im Frühjahr 1941 in das Arbeitslager für Emigranten in Vouvry eingeliefert. Die Internierten wählten Walter Fisch zum Vertrauensmann. Wegen dieser Tätigkeit verhafteten ihn die Schweizer Behörden und kerkerten ihn von Anfang 1942 bis November 1942 in den Gefängnissen Zürich und Brugg sowie im Zuchthaus Lenzburg ein. Danach erfolgte die Überführung in das Sonderlager für "Links-Extremisten" in Gordola und von Februar 1944 bis Frühjahr 1945 die Internierung in den Lagern Bassecourt und Zürichhorn.

Von 1943 bis Mai 1945 war Walter Fisch Mitglied des Landesvorstandes der Bewegung "Freies Deutschland" in der Schweiz und verantwortlich für die Arbeit unter den aus der faschistischen Wehrmacht geflohenen deutschen Soldaten.

Im Juni 1945 kehrte Walter Fisch nach Frankfurt (Main) zurück und war bis April 1948 Landesvorsitzender der KPD in Hessen. Er wurde Mitglied des Frankfurter Bürgerschaftsrats und des Beratenden Landesausschusses von Hessen und setzte sich besonders für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Stadt Frankfurt ein. Als Mitglied der Zonenleitung der KPD und des Ausschusses der Arbeitsgemeinschaft SED/KPD in der amerikanischen Besatzungszone trat er konsequent für die Aktionseinheit der beiden Arbeiterparteien auch in den westlichen Besatzungszonen ein. Fisch nahm führend am Kampf um die Schaffung eines antifaschistisch-demokratischen Blocks teil und gehörte zu den Unterzeichnern des Abkommens der vier antifaschistisch-demokratischen Parteien in Frankfurt vom 19. November 1945.

Im Juli 1946 wurde Walter Fisch Mitglied der Landesversammlung Hessen und war führend an der Ausarbeitung der fortschrittlichen hessischen Landesverfassung beteiligt. Fisch gehörte von Dezember 1946 bis 1949 dem Hessischen Landtag, 1947/1948 dem Parlamentarischen Rat der amerikanischen Besatzungszone, 1948/1949 dem Parlamentarischen Rat in Bonn und von August 1949 bis 1953 dem Bundestag an. Er kämpfte für die Herstellung demokratischer Verhältnisse in den westlichen Besatzungszonen, gegen die imperialistische Spaltungspolitik und die Restauration des deutschen Imperialismus und Militarismus.

Auf der Herner Delegiertenkonferenz 1948 erfolgte Fischs Wahl in das Sekretariat des Parteivorstandes der KPD. Seit 1951 war er Leiter der Abteilung Staat-Land-Gemeinden im Parteivorstand. Im Januar 1952 wurde Fisch von der Führung der KPD zu einem ihrer Bevollmächtigten vor dem Bundesverfassungsgericht benannt, um die demokratischen Rechte der Partei gegen das von der Bundesregierung geplante Verbot zu vertreten.

Im Februar 1958 wurde er verhaftet und im Juni zu drei Jahren Gefängnis, verurteilt. Auf Grund der Proteste aus dem In- und Ausland, sowie wegen seines schlechten Gesundheitszustandes mußte er im Juni 1959 freigelassen werden.

Walter Fisch starb am 21. Dezember 1966 in Frankfurt am Main.

Kindergruppen der Roten Hilfe, 30er Jahre

RHPioniere-Plauen2„Stets bereit! „
Die Kindergruppen der Roten Hilfe Anfang der 30er Jahre

Dem Hans-Litten-Archiv ist es gelungen, eine seltene historische Photographie von einer Kindergruppe der Roten Hilfe Dresden-Plauen Anfang der 1930er Jahre für seine Sammlung zu erstehen. Solche Pioniergruppen der Roten Hilfe wurden nach einer „Internationalen Kinderwoche“ im Mai 1931 von der Roten Hilfe Deutschlands (RHD) aufgebaut. Zur Begründung hieß es: „Durch die christlich-bürgerlichen, sozialdemokratischen und faschistischen Kinderverbände werden große Massen von Arbeiterkindern von der Klassenkampfideologie ferngehalten und der kapitalistischen Ausbeutung gefügig gemacht. Diesen Bestrebungen muss durch die Schaffung von revolutionären Arbeiterkinderorganisationen energisch entgegengetreten werden, um die Kinder der klassenbewussten Arbeiterschaft durch revolutionäre Erziehung für den politischen Kampf zu schulen und sie dem Einfluss der gegnerischen Kinderverbände zu entreißen.“

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