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Archiv aller Zeitungen der Roten Hilfen in den 70er Jahren

 

Wir freuen uns, in Zusammenarbeit mit dem Projekt Bambule und durch Unterstützung des LAIKA-Verlages das bislang umfangreichste Archiv von Zeitungen der Roten Hilfe(n) aus den Jahren von 1972 bis 1980 zu präsentieren. Es gab in diesen Jahren wenigstens drei politisch unterschiedlich ausgerichtete Rote Hilfen:

  • Die spontaneistisch-undogmatischen Gruppen der „rh_stern“, die sich in den Jahren 1971-73 überregional entfalteten;

  • das an die Partei KPD/AO angelehnte und im Januar 1971 in Westberlin gegründete Rote Hilfe Komitee (RHK), aus dem im August des Jahres 1973 die national orientierte Rote Hilfe e.V. hervorging;

  • die von der Partei KPD/ML nach ihrem im April 1974 erfolgten Ausschluss aus der Assoziation spontaneistisch-undogmatischer RH-Gruppen Anfang 1975 gegründete Rote Hilfe Deutschland (RHD).

Von diesen Roten Hilfen konnten bislang 224 Ausgaben von Zeitungen nachgewiesen werden, wozu hier auch ein paar besondere Flugschriften, Tarnschriften und Sondernummern gerechnet werden. Auf dieser Website werden  219 Ausgaben der RHZ dokumentiert. Sie wurden von folgenden Trägergruppen publiziert:

rote hilfe„stern“

- 29 Ausgaben der „rh_stern“ (Westberlin, Hamburg, Frankfurt, München) 1972-1974.

- 40 Ausgaben der „rh_stern“ lokal (Hamburg, Westberlin, München, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg/Erlangen, Gießen, Marburg, Kassel, Wetzlar, Fulda) 1972-1978.

Weil die von der Schwarzen Hilfe Fulda im Jahre 1977 publizierten Ausgaben der Zeitschrift Schwarzer Alltag mit der dort dokumentierten ausführlichen „Knastothek“ eine Lücke des undogmatischen „rote hilfe_stern“-Spektrums füllt, wurden sie in der Rubrik „rh_stern“ Lokalausgaben aufgenommen.

Rote Hilfe Deutschland (RHD)

- 65 Ausgaben der RHD aus Dortmund 1975-1980.

 Rote Hilfe e. V. (RHeV)

- 49 Ausgaben des Zentralvorstandes der RHeV, zunächst aus Dortmund, dann Köln 1973-1978.

- 17 Ausgaben der RHeV LV Westberlin, Berliner Prozessinfo 1977-1979.

- 12 Ausgaben der RHeV LV Bayern, Informationsbrief 1977-1978.

- 12 Ausgaben der RHeV OG Köln, Rundbrief 1977-1978.

Statistik aller erfassten RHZ in Jahrgängen von 1971-80

rh_stern
1972 =     27
1973 =     19
1974 =     13
1977 =     04
1978 =     02

Gesamt = 65


RHD:
1975 =     11
1976 =     12
1977 =     10
1978 =     10
1979 =     12
1980 =     12

Gesamt = 67


RHeV:
1973 =    04
1974 =    09
1975 =     11
1976 =     12
1977 =     27
1978 =     18
1979 =     08

Gesamt = 90

Jahresaufstellung für alle Fraktionen zusammen:
1972 =     27    (rh_stern)
1973 =     23    (rh_stern  / RHeV)
1974 =     22    (rh_stern / RHeV)
1975 =     22    (RHeV / RHD)
1976 =     24    (RHeV - RHD)
1977 =     39    (rh_stern / RHeV / RHD)
1978 =     32    (rh_stern / RHeV / RHD)
1979 =     20    (RHeV - RHD)
1980 =     12    (RHD)

Von den Gruppen der rh_stern gab es 1972 mit 27 Zeitungen und durch die RHeV im Jahre 1977 mit der gleichen Anzahl die meisten Publikationen in einem Jahr durch eine einzelne Fraktion. Das Jahr 1977 war mit insgesamt 39 Zeitungen das Jahr, in dem es die größte Anzahl von RHZ vertrieben wurden.

Die Ausgabe Nr. 2 vom Juni 1972 umfasst 12 Seiten, von den hier aber lediglich vier im Scan präsentiert werden. Die RH-Aktivisten aus Hamburg  haben damals zusätzlich zu ihren Mitteilungen die Ausgabe Nr. 9 vom 30. Mai 1972 der rh_stern Westberlin nachgedruckt. Sie findet sich hier entsprechend unter den "Zentralen Ausgaben" dokumentiert.   In der Aufbruchs- und Gründungsphase weiterer RH-Gruppen in der BRD in der ersten Hälfte des Jahres 1972  nahm die rh_stern Westberlin vermutlich eine Vorbildfunktion ein, das illustriert der Nachdruck ihrer Zeitung  durch die rh_stern Hamburg

Die RHeV konnte auch deshalb in den Jahren zwischen 1973-79 gegenüber den anderen Fraktionen die höchste Anzahl von RHZ publizieren, weil sie ab 1977–1979 in Bayern, West-Berlin und Köln jeweils lokale Ausgaben publiziert hat. Die Jahre 1971, 72 und 1980 sind die Jahre, in denen lediglich eine Fraktion publiziert hat.

Die einzelnen Zeitungen stehen zum Download zur Verfügung. Alle diese Zeitungen lassen sich in einem Inhaltsverzeichnis der Rote Hilfe Zeitschriften ( PDF-Datei, 1,1 Mb) nach Autoren, Überschrift und Untertitel elektronisch durchsuchen. Da noch weitere Zeitschriftenprojekte existieren, die direkt oder im übertragenen Sinne dem linksradikal politisch rot gefärbten Solidaritätshorizont der 70er Jahre zuzurechnen sind, wurde dieses Register noch ergänzt um das Inhaltsverzeichnis von:

- 42 Ausgaben der Zeitschrift Rote Robe (Heidelberg/Mannheim) aus den Jahren 1970-76.

 - 13 Ausgaben des ND Nachrichtendienst für Gefangene (Frankfurt) von 1973-80.

- 10 Ausgaben des Infodienstes des IKAH aus Hamburg aus den Jahren 1975-1976.

 Dieses Archiv ist im Zusammenhang mit dem Buchprojekt des LAIKA-Verlages: Bambule (Hrg) Prinzip Solidarität / Zur Geschichte der Roten Hilfe in Bundesrepublik, zwei Bände, Hamburg 2013, ISBN:  978-3-942281-33-1 entstanden. 

Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD – Band I

Das Prinzip Solidarität - Zur Geschichte der Roten Hilfe in der BRD – Band II 

Darin findet sich im Literaturverzeichnis ein umfangreiches Verzeichnis von Broschüren der Roten Hilfen und verwandter Solidaritätsorganisationen. Für diese Broschüren steht hier ein Inhaltsverzeichnis in Form der PDF-Dateien

Inhaltsverzeichnis der Roten Hilfen Broschüren 1967-1974

und Inhaltsverzeichnis der Roten Hilfen Broschüren 1975-1980 zum Download zur Verfügung.

Die auf dieser Website befindlichen Dateien dürfen nicht ohne Einwilligung mit dem  Hans-Litten Archiv, Göttingen für fremde Dritte benutzt werden. Nachfragen über die Bedingungen der Nutzung sind möglich unter:

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Tina Modotti über die RH in Cuba und Mexiko

Die Vorbereitungen zum IRH Weltkongreß in Kuba und Mexiko

Ungeachtet der Tatsache, daß sich im Laufe dieses Jahres eine schreckliche Welle der Verfolgungen und roher Terrorakte über Kuba und Mexiko ergoß, haben die RH Sektionen dieser beiden Länder ihre ganze Kraft darangesetzt, Vorbereitungen zum IRH Weltkongreß zu treffen. Dies wurde mit größtem Enthusiasmus zur Kenntnis genommen als ein neuerlicher Beweis für die unermüdliche und unerschrockene Tätigkeit der IRH.
Wenn man die strenge Illegalität in Betracht zieht, unter der die RH Kubas zu arbeiten gezwungen ist, wenn man weiß, welchen Verfolgungen die unter Halbillegalität arbeitende RH Mexikos ausgesetzt ist, dann wird man begreifen, vor ein wie schweres Problem die RH gestellt ist, die, um Erfolg zu haben, danach trachten muß, daß den Vorbereitungen zum Kongreß jener breite und offene Massencharakter verliehen wird, der notwendig ist, um die Popularisierung bis in die weitesten Schichten der unterdrückten Bevölkerung tragen zu können.
Der erste Schritt, den die beiden Sektionen zur praktischen Durchführung ihrer Aufgabe machten, bestand darin, daß sie einen gegenseitigen revolutionären Vertrag unterzeichneten, um ihre beiderseitige Tätigkeit bis zum Termin des IRH Kongresses unter strengster gegenseitigem Kontrolle und Übereinstimmung durchzuführen.
Diese revolutionären Verträge enthalten Bedingungen über den Zuwachs an Einzel- und Kollektivmitgliedern, über die Bildung von Gruppen auf den Arbeitsstellen, über die Schaffung von Patenschaften über Gefängnisse, über Gefangene und deren Familien usw. Ferner hat sich die RH Kubas zur Aufgabe gestellt, bis zum 7. November die Anzahl der bisher in ihren Reihen stehenden Neger Mitglieder zu verdreifachen. Auch die Anzahl der weiblichen Mitglieder soll in gleichem Maß erhöht werden. Die mexikanische Organisation plant eine Verdoppelung ihrer weiblichen Mitgliederzahl und verspricht, 20 revolutionäre Verträge auf nationaler und lokaler Basis zu unterzeichnen und zu erfüllen.

C u b a. Im Monat April wurde in der RH Kubas eine vollkommene Reorganisation durchgeführt, teilweise, um die Posten der verhafteten Funktionäre und Aktivisten wieder zu besetzen, teilweise, um die Organisation zu stärken, damit sie die großen Aufgaben erfüllen kann, die mit den Vorbereitungen zum IRH Weltkongreß verbunden sind. Die Organisationsstruktur in Havanna wurde vollkommen umgeändert, um sie gegen die Angriffe der Gegner widerstandsfähiger zu machen. In Havanna (dessen Organisation am straffsten ist) berief man vier Lokal Delegierten Konferenzen ein. zu denen die RH Organisationen mehr als 30 Prozent ihrer Delegierten sandte, die anderen Gruppen waren durch den Umstand verhindert, daß man die aktivsten Mitglieder verhaftet hatte. Diese Konferenzen ermöglichten es, eine neue Statistik über die Einzel- und Kollektivmitgliedschaften aufzustellen.
Eine organisierte Tournee in das Innere des Landes wurde für die Monate Juni Juli vorgesehen, die zum Ziel hatte, Lokalkonferenzen abzuhalten und möglichst eine Vollversammlung des Exekutivkomitees oder im August eine Nationalkonferenz zustande zu bringen, auf der der Delegierte für den Weltkongreß der IRH gewählt werden sollte. In den letzten Monaten hat die RH Kubas ein spezielles Bulletin herausgegeben, welches auf die Aufgaben hinweist, die für den Kongreß der IRH zu erfüllen sind.
Soweit es die Situation in Kuba ermöglicht, macht die RH dort alle Anstrengungen, um die sympathisierenden Organisationen zu mobilisieren, die Gewerkschaften, den linken Flügel der Studentengruppen usw., in der Erwägung, daß jeder von der Organisation gemachte Schritt strengste solidarische Zusammenarbeit erfordert, denn jedes kleinste positive Resultat, weiches in der Popularisierung des IRH Kongresses unter den unterdrückten Massen erzielt wurde, ist von besonderer Wichtigkeit.

M e x i c o:Obwohl die RH Mexikos den schärfsten Verfolgungen der Zentral und Lokalbehörden ausgesetzt ist, kann sie, dank der zeitweisen Inkonsequenz der mexikanischen Regierung, welche eine gewisse Bewegungsfreiheit und offene Arbeit der Roten Hilfe Mexikos ermöglicht, sich dieselbe zunutze machen, aber sie vergißt niemals, daß die scheinbare Toleranz der Behörden oftmals nur eine Falle ist, um leichter die Organisationen entdecken und deren hervorragendste Mitglieder einsperren zu können. Im Zusammenhang mit dem IRH Kongreß wurde für die RH Mexikos ein konkreter großer Arbeitsplan ausgearbeitet. Dieser Plan enthält 14 Gebiets- und Lokalkonferenzen im Juli und 51 Konferenzen überhaupt in allen Gegenden des Landes.
Zu diesem Zwecke müssen die Organisatoren in die wichtigsten Orte des Landes entsandt werden. Die Nationalkonferenz, welche im August abgehalten werden sollte, rechnete mit einer Teilnahme von 34 Delegierten, aber nicht nur mit Delegierten, sondern auch mit Vertretern der Arbeiter, Bauern und Studentengruppen, die an der Konferenz teilnehmen würden. Es wurde auch mit der Teilnahme der Vertreter indianischer Gruppen gerechnet, die um ihre soziale und politische Autonomie kämpfen. Mit Rücksicht auf den zu erwartenden Kongreß der IRH i nachte die RH Mexikos alle Anstrengungen, um das regelmäßige Erscheinen der Zeitschrift "A la defensa" ("Auf zur Verteidigung") zu ermöglichen: ein spezielles Bulletin für die Funktionäre wurde den praktischen Vorbereitungsfragen des Kongresses gewidmet. Die Schaffung einer finanziellen Basis für dieses Blatt wird allmählich realisiert.

Die Tagesordnung der mexikanischen Nationalkonferenz war folgende:

1. Die internationale Lage, der imperialistische Krieg, die Gefahr des Interventionskrieges gegen die Sowjetunion und der Weltkongreß der IRH
2. Die Lage der unterdrückten Massen in Mexiko und die Aufgaben der RH Sektion Mexikos.
3. Organisationsfragen der RH Mexikos
4. Wahl von 2 Delegierten der RH Mexikos
5. Wahl des National Exekutivkomitees
6. Verschiedenes

Ausarbeitung der Entwürfe folgender Resolutionen:

a) Resolution über die allgemeine Lage im Zusammenhang mit der Gefahr des imperialistischen Krieges, des Interventionskrieges gegen die Sowjetunion und über den Kongreß der IRH
b) Resolution über organisatorische Aufgaben der RH Mexikos
c) Resolution über die juristischen Aufgaben der RH Mexikos
d) Resolution über die finanziellen Fragen der RH Mexikos

Die Beteiligung an den internationalen Kampagnen der IRH (Scottsboro, 1.August, Sacco Vanzetti usw) sowie ihre gesamte Tätigkeit gehört ebenso wie die Popularisierung des Weltkongresses der IRH unter den Massen zu ihren Hauptaufgaben. Die wichtigsten Streiks, welche während der Monate Juni und Juli stattfanden und in deren Verlauf viele Verhaftungen vorgenommen wurden, die Polizei Attacken gegen die Hungeraufmärsche der Arbeitslosen usw., alle diese Monate des Klassenkampfes dienen der RH Mexikos als wirksame Agitation für den IRH Kongreß.
Die große Entfernung und die Schwierigkeiten einer regelmäßigen Verbindung mit der mexikanischen Sektion und noch mehr mit der Sektion Kubas erschwert, regelmäßige und frische Informationen über die letzten Fortschritte und Vorbereitungen des Weltkongresses zu geben, aber der Ernst und die Intensität, mit der beide Sektionen ihre Aufgabe für unseren Kongreß erfüllen, zeigen, daß sie die enorme Wichtigkeit derselben erfaßt haben und garantieren dafür, daß der Weltkongreß der IRH für diese zwei Sektionen und für alle anderen der Welt als eine mächtige Waffe zur Stärkung und Ausbreitung dieser Organisation dienen wird.

Erschienen in MOPR, Berlin, Nummer 11/1932

Tina Modotti über die RH Portugals

Die Militärdiktatur Garmonas in Portugal wandte in den letzten 6 Jahren die willkürlichsten und brutalsten Methoden an, um die Massen in Unterwerfung zu halten und die wachsende Radikalisierung der Arbeiterklasse zu unterdrücken. Die RH Organisation mußte demgegenüber viel Kräfte und Mühe anwenden. um der Offensive Widerstand zu leisten und sich einen eigenen Weg zu bahnen.
Obwohl 1925 organisiert, hatte die RH Portugals doch zur weiteren Ausdehnung sehr wenig Zeit, denn Garmona hatte einen gut vorbereiteten Staatsstreich durchgeführt. Sofort war die Militärdiktatur eingesetzt, Kriegsgerichte organisiert und spezielle Gesetze erlassen worden, die die Streiks verboten. Alle Kampforganisationen der Arbeiter wurden in die Illegalität gejagt, die revolutionäre Presse beschlagnahmt und die Gefängnisse mit revolutionären Arbeitern überfüllt. deren Mehrheit später in die schrecklichen Strafkolonien Madeira, Azoren-Inseln, Timor und andere portugiesische Kolonien in Afrika deportiert wurden. Was die Lebensbedingungen in diesen Strafkolonien betrifft. so zitieren wir hier einige Stellen aus einem Brief. den ein auf die Insel Timor verbannter Arbeiter an die RH Portugals sandte: "...Unser braver und guter Genosse X. wurde in das furchtbare Gefängnis Batugade, das mehr unter dem Namen "Der Friedhof der Lebendigen " bekannt ist, geschickt. Diese Verschickung erfolgte sofort nach Beschlagnahme seines Briefes, in dem er die Banditenaktionen der Militärbehörden gegen die Deportierten schilderte. Viele andere Genossen wurden aus dem gleichen Grund in dieses Gefängnis Batugade geschickt. Sie wurden alle mit dreimonatigem Aufenthalt in diesem Kerker bestraft. Der Weg nach Batugade dauert normalerweise 5 Tage und kann unter guten Bedingungen zu Pferd zurückgelegt werden. Die Gefangenen aber müssen zu Fuß gehen, was 7 Tage dauert. Während dieser Zeit sind sie der brutalsten Mißhandlung seitens ihrer bewaffneten Wächter ausgesetzt. Die Kost im Gefängnis Batugade besteht aus gekochten Körnern. Wasser wird von einer Quelle gebracht, in welcher man oft verendete Tiere findet.

Hier in Timor ist die Lage nicht besser. Als Antwort auf unseren letzten Protest wurden wir auf 24 Stunden in den Kerker geworfen. Wir haben nicht das Recht, Arbeiterzeitungen zu erhalten, und unsere Korrespondenz unterliegt einer scharfen Zensur. Im Laufe meines 20monatigen Aufenthaltes hier sind 5 Genossen gestorben, 2 wahnsinnig geworden, 9 nach Batugade transportiert und alle anderen, darunter auch ich, sind lungenkrank. 6 Genossen befinden sich sogar im letzten Stadium dieser Krankheit."
Nach den ersten 2 bis 3 Jahren der Diktatur Garmonas, während welchen die gesamte Arbeiterbewegung geknebelt war, kamen die wachsende Unzufriedenheit und die Radikalisierung der Massen aufs neue zum Ausdruck. In den Jahren 1927 und 1928 brachen im ganzen Lande sporadische Streiks und Massenprotestaktionen gegen den Polizeiterror aus. Zu diesen Aktionen müssen auch die Aufstände in den portugiesischen Kolonien gerechnet werden, deren Ausläufer sich im April d.J. auf der Insel Madeira zeigten, und die sich auf die Azoren Inseln, ja sogar auf die äußerste südöstliche portugiesische Kolonie Mozambique ausdehnten. Die brutale wirtschaftliche Ausbeutung und die politische Knebelung der kolonialen Eingeborenenvölker durch die portugiesische Regierung einerseits und die Unzufriedenheit und Rebellion aller Feinde der Diktatur andererseits waren die Ursachen, die den Aufstand im April hervorgerufen haben. Die Resultate sind sehr gut bekannt. Sofort wurden Truppen und Kriegsschiffe geschickt und sogar Macdonalds "Arbeiterregierung" kam großmütig zu Hilfe, indem sie Garmona ein britisches Kriegsschiff für die Unterdrückung des Aufstandes zur Verfügung stellte.
Im Jahre 1928 wurde die Tätigkeit der RH Portugals aufs neue belebt. Die Zentralleitung wurde gestärkt, eine systematische Werbetätigkeit begonnen. Beiträge wurden gesammelt und die Hilfeleistung für die Opfer der Klassenkämpfe wuchs unaufhörlich. Die Sektion ist aber noch keine Massenorganisation, obzwar, was die Mitgliedschaft und die Hilfeleistung betrifft, diese beiden Arbeitsgebiete in den letzten 2 bis 3 Jahren einen ständigen Aufstieg zeigen.
Jetzt zählt die portugiesische Sektion in ihren Reihen 1.500 Einzel und 1.700 Kollektivmitglieder. Sie hat Maßnahmen zur Wendung auf die Betriebe getroffen und als Erfolg sehen wir bereits 31 Betriebsgruppen mit einer Gesamtzahl von 499 Mitgliedern. Während alle Mitglieder 1929 in Lissabon konzentriert waren, schlägt die Organisation schon 1930 und 1931 ihre Wurzeln in der Provinz und den Agrargebieten und sogar auch in den portugiesischen Kolonien. Trotz aller Schwierigkeiten, die mit denn illegalen Charakter ihrer Tätigkeit verbunden sind, gibt die RH Portugals eine eigene Zeitschrift in einer Auflage von 5.000 Exemplaren heraus. Andererseits hat die portugiesische Sektion einen großen Fehler begangen, indem sie keine offene Massenaktion und keinen offenen Kampf gegen die Verbrechen der Kriegsgerichte und gegen den Polizeiterror in Portugal und seinen Kolonien geführt hat. Sie begrenzte ihre Tätigkeit auf die Werbung von Mitgliedern, Sammlung von Beiträgen und Spenden, Hilfeleistung für die Politgefangenen und ihre Angehörigen. Das herausgegebene Propagandamaterial wird nur im geheimen verbreitet. Die Organisation ist zu passiv in die Illegalität eingetreten, sie hat keine Schritte unternommen, um ihr wirkliches Gesicht zu zeigen, und hat es auch unterlassen, die Verbrechen des weißen Terrors und der bürgerlichen Klassenjustiz, die Methoden der faschistischen Diktatur vor den breiten Massen offen und konkret zu entlarven.
Diese Fehler haben der Organisation viel geschadet, und sie sind auch der Grund, daß sie heute noch nicht den Charakter einer revolutionären Kampforganisation trägt, die die vor jeder Sektion der IRH stehenden Aufgaben zu erfüllen bereit ist.

Die Exekutive der IRH hat die Fehler und Mängel der RH Portugals betont und folgende Aufgaben zu deren Beseitigung gestellt:
Mobilisierung der gesamten Mitgliedschaft und der sympathisierenden Massen zur Durchführung von öffentlichen Kampagnen und Massenaktionen zum Protest gegen den weißen Terror und die Klassenjustiz in Portugal und seinen Kolonien. Die Aktionen müssen ihren Ausdruck in Straßendemonstrationen, öffentlichen Kundgebungen, Veröffentlichung von Statistiken über den weißen Terror und in breitester Veröffentlichung der Verbrechen der faschistischen Regierung in Portugal und in den Kolonien finden.
Die RH Portugals soll auch eine ideologische Erziehungskampagne unter ihren Mitgliedern durchfuhren, wobei in allen Komitees und Gruppen Konferenzen und Besprechungen über die IRH, mit Aufklärung über ihre Ziele und Aufgaben stattfinden müssen. Die Komitees und Gruppen sollen durch Veranstaltungen regelmäßiger Mitgliederversammlungen mit Diskussionen über alle diese Fragen und breiter Selbstkritik der Arbeit der gesamten Organisation organisatorisch belebt werden.

Inbezug auf die portugiesischen Kolonien hat die Exekutive der IRH folgende Aufgaben gestellt:

a) die Verbindungen mit den Kolonien durch Ausnützung
der Mitglieder und der Sympathisierenden in den Kolonien zu verbessern und auszudehnen.
b) alle Druckmaterialien auch an die RH Mitglieder sind Sympathisierenden in den Kolonien zu senden;
c) Übernahme von Patenschaften durch RH Gruppen und durch Arbeiterorganisationen über Gruppen oder einzelne Genossen, die wegen ihrer revolutionären Tätigkeit in die Kolonien deportiert wurden;
d) Zusammenfassung der in den Kolonien vorhandenen RH Mitglieder in Gruppen und Heranziehung neuer Mitglieder zwecks Organisierung einer selbständigen Sektion der RH in jeder Kolonie (Madeira, Azoren Inseln, Timor, Mozambique, Angola, Makao) und der Verstärkung der RH-Arbeit in diesen Kolonien.

Im Zusammenhang mit der finanziellen Abhängigkeit Portugals von England muß die RH Portugals eine engere Verbindung mit der englischen Sektion der IRH herstellen. Sie muß die letztere über alle Fälle des weißen Terrors in Portugal und in seinen Kolonien, sowie über das Leben, die Unterdrückung und den Kampf der werktätigen Massen in diesen Kolonien informieren, einen Materialaustausch durchführen usw.
Das sind die unmittelbarsten Aufgaben der RH Portugals. und ihre Durchführung wird die Sektion in eine Massenkampforganisation umgestalten, die zur Verteidigung und zur Unterstützung der Opfer der Klassenkämpfe, als auch zum revolutionären Kampf gegen den Terror bereit und fähig ist.

Erschienen in MOPR, Berlin, Nummer 9/1931

Tina Modotti über "Photos als Waffe der RH-Agitation"

Nichts ist so überzeugend und beredt, als das, was man mit eigenen Augen sehen kann. Wie trefflich man einen bewaffneten Polizeiüberfall auf eine Arbeiterdemonstration, einen von der berittenen Polizei zertretenen Arbeiterleib oder einen von den brutalen blutdürstigen Schergen gelynchten Neger schildern mag, niemals wird ein solches in mündlicher oder schriftlicher Form gezeichnetes Bild so überzeugend sein wie seine Graphische Wiedergabe. Ein Photograph aber ist der objektivste von allen Graphikern. Er nimmt nur das auf, was sich im Augenblick des Knipsens seiner Linse darbietet, Und ein Photobild wird in allen Ländern und von allen Nationen ebenso wie die Kinovorführung (die "lebenden Bilder") ungeachtet der Sprache der Überschrift oder Erläuterung verstanden.

Wie man die Photos in unserer Agitprop-Arbeit verwenden kann
Die Photobilder werden hauptsächlich als Illustrationen zu Artikeln in der RH Presse veröffentlicht. Aber dies ist nicht die einzige Art ihrer Benutzung.
Leider haben nur sehr wenige RH Sektionen die verschiedenen Arten der Verwendung von Photobildern verstanden. Wir halten es für nötig, an einiges zu erinnern. Photobilder sollen ausgenutzt werden:

1 .für Ausstellungen über weißen Terror;
2. für Lichtbildvorträge,
3. für die Organisierung eines Photo Austausches zwischen verschiedenen RH Sektionen;
4. für Wandzeitungen;
5. für die Herstellung von Postkarten, Marken usw.

Wie soll die Photoarbeit in den RH Organisationen gefördert werden?
Um diese Arbeit systematisch durchzufahren, muß in jeder Agitprop-Abteilung ein geeigneter Genosse mit dieser speziellen Aufgabe verantwortlich betraut werden. Dieser muß Mitarbeiter (es können auch Nichtmitglieder der RH sein) heranziehen und eine Photo Kommission schaffen. Diese Kommission muß Photos sammeln, ein Photo Archiv und einen Photo Austausch mit den anderen RH Sektionen und den sympathisierenden Organisationen schaffen, sowie die erwähnten Arbeiten durchführen.

Wie kann man die Photobilder schaffen?
Der Besitz eines Photoapparates bei den Arbeitern ist keine Seltenheit mehr. Es steht die Aufgabe, die Arbeiterphotographen als Mitarbeiter zu organisieren. In jeder RH-Organisationseinheit muß zur Schaffung dieser Photogruppen ein besonderer Genosse bestimmt werden.
Außerdem liefern auch die bürgerlichen Photoagenturen und Zeitungen Photos. die besonders von unseren Redaktionen und zentralen Agitprop-Abteilungen benutzt werden können. Oft weigern sich die bürgerlichen Redaktionen, die von ihren Photo Korrespondenten aufgenommenen und einen Zusammenstoß zwischen Arbeitern und Polizei oder eine ähnliche Szene aus dem Klassenkampf wiedergebenden Photos zu veröffentlichen, um die gegen die Arbeitermassen angewendeten Brutalitäten nicht zu enthüllen. Aber gerade das sind Photobilder, die wir brauchen. Oft werden solche Photobilder vernichtet oder liegen ohne Verwendung in den Schränken der bürgerlichen Redaktionen. Es ist mitunter nicht schwer, eine Verbindung mit solchen Redaktionen oder mit ihren Photo Korrespondenten herzustellen. In der Regel sind diese Photobilder für eine geringe Summe, zu bekommen. Man muß sich nur die Mühe nehmen. sie zu beschaffen.
Die RH-Organisationen werden durch einen gut organisierten Photodienst und eine gut entwickelte Phototätigkeit nicht nur ihre Agitations- und Propagandatätigkeit verstärken, sondern sie werden durch Verbreitung von Lichtbildern, Postkarten usw. auch eine neue Einnahmequelle für unsere Solidaritätszwecke erschließen.

Erschienen in MOPR, Berlin, März 1932

Vorwärts und nicht vergessen

Vorwaerts-und-nicht-vergessen70 / 20 Jahre Rote Hilfe

Broschüre Rote Hilfe e.V. 1996


Editorial

1921 gründeten sich in Deutschland erste Rote Hilfe Gruppen, 1994 jährte sich die Gründung der Roten Hilfe Deutschlands zum siebzigsten mal und 1995 konnten wir das 20 jährige Bestehen der neugegründeten Roten Hilfe e.V. begehen. Diese Jubiläen haben wir zum Anlaß genommen, uns mit der Geschichte der Roten Hilfe auseinanderzusetzen. So sehr sich die gesellschaftliche Situation und die politische Praxis der Linken in diesem Jahrhundert verändert hat, an der Notwendigkeit einer Solidaritätsorganisation wie der Roten Hilfe hat sich nichts geändert.

Scan/PDF-Version (64 Seiten)   Text/PDF-Version

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Folterkammer Amerika - Broschüre von 1927

Broschüre Folterkammer Amerika 1927Sieben Jahre Sacco - Vanzetti

In der Nacht zum 23. August 1927 wurden die beiden Anarchisten Nicola Sacco und Bartolomeo Vanzetti in Massachusetts (USA) auf dem elektischen Stuhl hingerichtet. Mit der Ermordung zweier Unschuldiger ging ein siebenjähriger Justizskandal zu Ende, der wie kaum ein anderer Fall die internationale Arbeiterinnen- und Arbeiterbewegung aufgerüttelt hatte. Der Fall Sacco und Vanzetti erinnert in erschütternder Weise an das Schicksal des noch heute in den USA der Todeszelle sitzenden afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal. Zum Gedenken an Sacco und Vanzetti veröffentlicht das Hans-Litten-Archiv aus seinem Bestand einige Artikel, zeitgenössische Gedichte und historische Photos sowie die Broschüre "Folterkammer Amerika" der Rote Hilfe Deutschlands aus dem Jahr 1927.

Broschüre: Folterkammer Amerika, 1927

Rote Hilfe Deutschland

rhd nr 01 april 75

Die Rote Hilfe Deutschland (RHD) wurde von der Partei KPD/ML nach ihrem im April 1974 erfolgten Ausschluss aus der Assoziation spontaneistisch-undogmatischer RH-Gruppen Anfang 1975 gegründet. Hier werden die Zeitungen der Roten Hilfe Deutschland von 1975 bis 1980 dokumentiert. Sie wurden eingescannt und stehen  als PDF-Dateien ( 2-3 MB ) zum Download zur Verfügung. Es erschienen nur zentrale Ausgaben.

 links: Titelbild der ersten Ausgabe vom April 1975

 

 



Jahrgang 1975

Rote Hilfe Extrablatt Februar/März 1975

Rote Hilfe Nr.1 April 1975

Rote Hilfe Nr.2 Mai 1975

Rote Hilfe Nr.3 Juni 1975

Rote Hilfe Nr.4 Juli 1975

Rote Hilfe Nr.5 August 1975

Rote Hilfe Extrablatt August 1975

Rote Hilfe Nr.6 September 1975

Rote Hilfe Nr.7 September 1975

Rote Hilfe Nr.8 November 1975

Rote Hilfe Nr.9 Dezember 1975

Jahrgang 1976

Rote Hilfe Nr.1 Januar 1976

Rote Hilfe Nr.2 Februar 1976

Rote Hilfe Nr.3 März 1976

Rote Hilfe Nr.4 April 1976

Rote Hilfe Nr.5 Mai 1976

Rote Hilfe Nr.6 Juni 1976

Rote Hilfe Nr.7 Juli 1976

Rote Hilfe Nr.8 August 1976

Rote Hilfe Nr.9 September 1976

Rote Hilfe Nr.10 Oktober 1976

Rote Hilfe Nr.11 November 1976

Rote Hilfe Nr.12 Dezember 1976

Jahrgang 1977

Rote Hilfe Nr.1 Januar 1977

Rote Hilfe Nr.2 Februar 1977

Rote Hilfe Nr.3 März 1977

Rote Hilfe Nr.4 April 1977

Rote Hilfe Nr.5 Mai 1977

Rote Hilfe Nr.6 Juni 1977

Rote Hilfe Nr.7 Juli 1977

Rote Hilfe Nr.8 August 1977

Rote Hilfe Nr.9 Oktober 1977

Rote Hilfe Nr.10 Dezember 1977

Jahrgang 1978

Rote Hilfe Nr.1 Januar/Februar 1978

Rote Hilfe Nr.2 März 1978

Rote Hilfe Nr.3 Mai 1978

Rote Hilfe Nr.4 Juni 1978

Rote Hilfe Nr.5 Juli 1978

Rote Hilfe Nr.6 August 1978

Rote Hilfe Nr.7 September 1978

Rote Hilfe Nr.8 Oktober 1978

Rote Hilfe Nr.9 November 1978

Rote Hilfe Nr.10 Dezember 1978

Jahrgang 1979

Rote Hilfe Nr.1 Januar 1979

Rote Hilfe Nr.2 Februar 1979

Rote Hilfe Nr.3 März 1979

Rote Hilfe Nr.4 April 1979

Rote Hilfe Nr.5 Mai 1979

Rote Hilfe Nr.6 Juni1979

Rote Hilfe Nr.7/8 Juli/August 1979

Rote Hilfe Nr.9 September 1979

Rote Hilfe Nr.10 Oktober 1979

Rote Hilfe Nr.11 November 1979

Rote Hilfe Nr.12 Dezember 1979

Jahrgang 1980

Rote Hilfe Nr.1 Januar 1980

Rote Hilfe Nr.2 Februar 1980

Rote Hilfe Nr.3 März 1980

Rote Hilfe Nr.4 April 1980

Rote Hilfe Nr.5 Mai 1980

Rote Hilfe Nr.6 Juni 1980

Rote Hilfe Nr.7/8 August 1980

Rote Hilfe Nr.9 September 1980

Rote Hilfe Nr.10 Oktober 1980

Rote Hilfe Nr.11 November 1980

Rote Hilfe Nr.10 Dezember 1980


Rote Hilfe e.V.

Titelbild RH e.V.  Nr 01 Oktober 1973Im Januar 1971 entstand in Westberlin das an die Partei KPD/AO angelehnte Rote Hilfe Komitee (RHK), aus dem im August des Jahres 1973 die national orientierte Rote Hilfe e.V. hervorging. Hier werden die Zeitungen der Roten Hilfe e.V. von 1973 bis 1978 dokumentiert. Sie wurden eingescannt und stehen als PDF-Dateien ( 2-10 MB ) zum Download zur Verfügung. Es gibt sowohl zentrale wie auch lokale/regionale Ausgaben.

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links: Titelbild der ersten Ausgabe vom Oktober 1973

 

 

 

 

Die zentralen Ausgaben der Zeitung

Jahrgang 1973

Rote Hilfe Mitteilungen August 1973

Rote Hilfe Extrablatt Oktober 1973

Rote Hilfe Zeitung Nr. 1 Oktober 1973

Rote Hilfe Zeitung Nr.2 November 1973

 

Jahrgang 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.1 Januar 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.2 Februar 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.3 März 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.4/5 Mai 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.6 Juni 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.7 Oktober 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.8 November 1974

Rote Hilfe Zeitung Nr.9 Dezember 1974

Rote Hilfe Zeitung Sondernummer Juli 1974

 

Jahrgang 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.1 Januar 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.2 März 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.3 April 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.4 Mai 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.5 Juni 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.6 Juli 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.7 August 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.8 September 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.9 November 1975

Rote Hilfe Zeitung Nr.10 Dezember 1975

Rote Hilfe Zeitung Sondernummer Juni 1975

 

Jahrgang 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.1 Januar 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.2 Februar 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.3 März 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.4 April 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.5 Mai 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.6/7 Juli 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.8/9 September 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.10 Oktober 1976

Rote Hilfe Zeitung Nr.11 November 1976

Rote Hilfe Zeitung Sondernummer September 1976

 

Jahrgang 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.1 Januar 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.2 Februar 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.3 März 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.4 April 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.5 Mai 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.6 Juni 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.7 August 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.8 September 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.9 Oktober 1977

Rote Hilfe Zeitung Nr.10 Dezember 1977

 

Jahrgang 1978

Rote Hilfe Zeitung Nr.1 März 1978

Rote Hilfe Zeitung Nr.2 April 1978

Rote Hilfe Zeitung Nr.3 Juni 1978

Rote Hilfe Zeitung Nr.4 September 1978

 

Regionale und lokale Ausgaben

Landesverband Bayern


Jahrgang 1977

Informationsbrief Nr.1 Januar 1977

Informationsbrief Nr.2 März 1977

Informationsbrief Nr.3 Mai 1977

Informationsbrief Nr.4 Juli 1977

Informationsbrief Nr.5 Oktober 1977

Informationsbrief Nr.6 Dezember 1977

 

Jahrgang 1978

Informationsbrief Nr.1 Januar 1978

Informationsbrief Nr.2 Februar/März 1978

Informationsbrief Nr.3 April/Mai 1978

Informationsbrief Nr.4 Juni 1978

Informationsbrief Nr.5 September 1978

 

Jahrgang 1979

Informationsbrief Nr.1 Februar 1979

 

Rote Hilfe Köln

Jahrgang 1977

Rundbrief Nr.2 Februar 1977

Rundbrief Nr.3 März 1977

Rundbrief Nr.4 April 1977

Rundbrief Nr.6 Juni 1977

Rundbrief Nr.7 Juli 1977

Rundbrief Nr.8 September 1977

 

Jahrgang 1978

Rundbrief Nr.12 Februar 1978

 

Landesverband West-Berlin

Jahrgang 1977

Prozess-Info Nr.1 November 1977

Berliner Prozess-Info Nr.2 Dezember 1977

 

Jahrgang 1978

Berliner Prozess-Info Nr.1 Januar 1978

Berliner Prozess-Info Nr.2 Februar/März 1978

Berliner Prozess-Info Nr.3 März 1978

Berliner Prozess-Info Nr.4 April 1978

Berliner Prozess-Info Nr.5 Mai/Juni 1978

Berliner Prozess-Info Nr.6/7 Juli/August 1978

Berliner Prozess-Info Nr.8 September/Oktober 1978

Berliner Prozess-Info Nr.9 Oktober/November 1978

Berliner Prozess-Info Nr.10 Dezember 1978

 

Jahrgang 1979

Berliner Prozess-Info Nr.1 Januar/Februar 1979

Berliner Prozess-Info Nr.2 März 1979

Berliner Prozess-Info Nr.3 April 1979

Berliner Prozess-Info Nr.4 Mai 1979

Berliner Prozess-Info Nr.5/6 Juni/Juli 1979

Berliner Prozess-Info Nr.7 September 1979

 


Rote Hilfe *

rh Nr 01 7 Februar 72In den Jahren 1971 bis 1973 entfalteten sich die spontaneistisch-undogmatischen Gruppen der „rh_stern“. Daneben entstanden auch viele lokale Gruppierungen, die teilweise bis 1978 aktiv waren. Nach der Ausgabe Nr. 23 vom April 1974 wurde die zentrale RHZ von den spontaneistisch-undogmatischen Gruppen aufgegeben. Ab der Ausgabe Nr. 24 vom Mai 1974 publizierte der "Provisorische Zentralvorstand der RH" unter Weiternutzung des fünfzackigen Sterns die Zeitung. Der Zentralvorstand kann als ein Trabant der KPD/ML angesehen werden. Ab Januar 1975 ging aus ihm die Rote Hilfe Deutschland (RHD) hervor, die dann eine entsprechend benannte Zeitung herausgab, die auch hier dokumentiert ist.

Hier werden  die Zeitungen der Roten Hilfe *  von 1972 bis 1978 dokumentiert, die zentralen wie auch verschiedene lokale Ausgaben. Sie wurden eingescannt und stehen hier als PDF-Dateien ( 2-10 MB ) zur Verfügung. Aufgrund der Dateigrösse kann die Ladezeit etwas dauern.

Oben: Titelbild der ersten Ausgabe vom Februar 1972

 

 

Die zentralen Ausgaben

Jahrgang 1972

Rote Hilfe Nr. 1 7. Februar 1972

Rote Hilfe Nr.2 14. Februar 1972

Rote Hilfe Nr.3 25. Februar 1972

Rote Hilfe Nr.4 31. März 1972

Rote Hilfe Nr.5 7. April 1972

Rote Hilfe Nr.6 17. April 1972

Rote Hilfe Nr.7 1. Mai 1972

Rote Hilfe Nr.8 15. Mai 1972

Rote Hilfe Nr.9 30. Mai 1972

Rote Hilfe Nr.10 12. Juni 1972

Rote Hilfe Nr.11 2. Juli 1972

Rote Hilfe Nr.12 7. August 1972

Rote Hilfe Nr.13 7. September 1972

Rote Hilfe Nr.14 September 1972

Rote Hilfe Nr.15 November 1972

Rote Hilfe Nr.16 November 1972

Die Ausgaben 1 bis 13 wurden von der Roten Hilfe Westberlin produziert, ab der 14. Ausgabe gilt es als überrregionale Zeitung verschiedener Gruppen.

Jahrgang 1973


Rote Hilfe Nr.17 Januar 1973

Rote Hilfe Nr.18 Februar 1973

Rote Hilfe Flugschrift 16. Februar 1973

Rote Hilfe Nr.19 Mai 1973

Rote Hilfe Nr.20 Juni 1973

Rote Hilfe Nr.21 September 1973

Rote Hilfe Nr.22 November 1973

Jahrgang 1974

Rote Hilfe Nr.23 April 1974

Rote Hilfe Nr.24 Mail 1974

Rote Hilfe Nr.25 Juli 1974

Rote Hilfe Nr.26 September 1974

Rote Hilfe Nr.27 Oktober 1974

 

Lokale und regionale Ausgaben


rote hilfe Rhein-Main

rote hilfe Frankfurt März 1972

rote hilfe Frankfurt April 1972

rote hilfe Frankfurt August 1972

rh Gießen Kassel Marburg Wetzlar Juni 1973

 

rote hilfe + Schwarzkreuz Nachrichten

Jahrgang 1973

RH + SK Wetzlar Nr.1 Oktober 1973

RH + SK Wetzlar Nr.2 November 1973

RH + SK Wetzlar Nr.3 Dezember 1973

 

Jahrgang 1974

RH + SK Wetzlar Nr.4 Januar 1974

RH + SK Wetzlar Nr.5 Februar 1974

RH + SK Wetzlar Nr.6 März 1974

RH + SK Wetzlar Nr.7/8 Juni 1974

RH + SK Wetzlar Nr.9 Juli 1974

 

Jahrgang 1977

SH Fulda Schwarzer Alltag Nr. 1 1977

SH Fulda Schwarzer Alltag Nr. 2 1977

 

rote hilfe Hamburg

rote hilfe Hamburg Nr.1 Juni 1972

rote hilfe Hamburg Nr.2 Juni 1972

rote hilfe Hamburg Beilage Juli 1972

rote hilfe Hamburg Nr.3 August 1972

rote hilfe Hamburg Nr.4 Oktober 1972

rote hilfe Hamburg Nr.5 März 1973

 

rote hilfe München


rote hilfe München Nr.1 Januar 1972

rote hilfe München Nr.2 März 1972

rote hilfe München Nr.3 Mai 1972

rote hilfe München Nr.4 Juli 1972

kollektiv rote hilfe München Nr.1 1977

kollektiv rote hilfe München Nr.2 1977

 

rote hilfe Nürnberg/Erlangen

rote hilfe Juni 1973

rote hilfe Extra September 1973

rote hilfe info 3 16.10.1973

rote chile-hilfe info 4 28.2.1974

 

rote hilfe stuttgart

rote hilfe Stuttgart Nr.1 März 1973

rote hilfe Stuttgart Nr.2 Mai 1973

Extraausgabe 27. Juli 1973

 

rote hilfe Westberlin

rote hilfe Information Dezember 1971

rote hilfe westberlin Information Nr.0 Oktober 1973

Rote Ritze Moabit Nr.1 Januar 1974

Rote Ritze Moabit Nr.3 Juli 1974

rote hilfe westberlin Information Nr.0 März 1978

rote hilfe westberlin Information Nr.1 April 1978